Eine Frau erlebt die Polarnacht
Christiane Ritter folgt ihrem Mann für ein Jahr nach Spitzbergen, wo er im Anschluss an eine wissenschaftliche Expedition hängen geblieben war. Man schreibt das Jahr 1930 und eine Frau, welche sich freiwillig in die Wildnis begibt, erntet mehr Kopfschütteln als Zuspruch oder gar Anerkennung. Aber die begeisterten Briefe ihres Mannes haben ihr Interesse geweckt und so wagt sie die lange Anfahrt aus Deutschland nach Spitzbergen.
Das Land empfängt sie mit Nebel, und so ist auch der erste Eindruck, welchen sie ihrem Tagebuch anvertraut negativ: „Ein schauerliches Land ist es, denke ich mir im stillen. Nichts als Wasser, Nebel und Regen; es benebelt die Menschen, bis sie ihren Verstand verlieren. Was haben die Menschen bloß an dieser Insel ?....und nicht zuletzt: wie viele Menschenleben hat das Land gefordert“?
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Abenteuer Polarkreis
Mike Horn ist Abenteurer durch und durch. Ihn reizt es, seine Kräfte auszuprobieren, mit den Kräften der Natur zu messen, damit verdient er seinen Lebensunterhalt. Nachdem er die Welt auf dem Äquator umrundet hat, reizt ihn jetzt der hohe Norden. Sein Ziel: Auf dem nördlichen Polarkreis rund um den Globus, aber zu Fuß!!
Mike Horn setzt ganz auf High - Tech - Ausrüstung auf dem neuesten Stand der Technik. Er beschreibt seine Odyssee durch die verschiedenen Ausstatter auf der Suche nach dem perfekten Ausrüstungsmaterial, seine Suche nach Sponsoren und Hilfestellung bei Arktis – erfahrenen Menschen. Um seine Spezialausrüstung und seine eigene Belastbarkeit zu testen, macht er sich zunächst auf einen Weg zu Fuß zum Nordpol – allein. Zwar muss er diesen Test kurz vor dem Ziel wegen widrigen Wetters und abgefrorenen Fingern und Nase abbrechen, hat jedoch soviel an Erfahrung gesammelt, dass er sich vier Monate später zum Polarkreis aufmacht. Er ignoriert die Warnungen seiner Ärzte und beginnt die Tour im August 2002 am norwegischen Nordkap.
Mike Horn - Nordpol bei Nacht
Der Extremabenteurer Mike Horn wählt ausgerechnet die Zeit der Polarnacht um eine Reise zum Nordpol zu unternehmen. Aber er reist diesmal nicht allein: der ebenso erfahrene norwegische Polarfahrer Børge Ousland wird sein Kamerad und Begleiter sein. Es wird eine Reise, die beide an die Grenzen ihrer Fähigkeiten bringen wird…
Mike Horn hat die Erde bereits auf dem Äquator und auf dem nördlichen Polarkreis umrundet und sucht nun eine neue Herausforderung. Da kommt ihm die Anfrage von Børge Ousland gerade recht. Aber kann eine Reise in absoluter Dunkelheit bei widrigem Gelände und Temperaturen bis zu -50°C gelingen? Außerdem hat Horn bis jetzt seine Reisen alleine unternommen, nun muss er sich auf seinen Kameraden einstellen. Jeder stellt seine Reiseausrüstung nach eigenem Gutdünken und den modernsten Möglichkeiten zusammen und die Reise beginnt am russischen Kap Arktichesky. Vor ihnen liegen 1000 Kilometer Eis und Schnee, plötzlich aufklaffende Wasserlöcher, brechende, sich auftürmende Eisschollen, Sturm und unberechenbare Abdrift der Eisschollen, auf denen sie sich bewegen und ihr Zelt aufschlagen müssen und Temperaturen bis zu -50°C. Dazu zieht jeder einen 160 kg schweren Schlitten voller Ausrüstung, Proviant und technischem Equipment. Schließlich müssen Familie, Freunde und Sponsoren ständig auf dem Laufenden gehalten werden…
Polarfrauen
Jeder Nordland Fan kennt die berühmten Polarforscher. Aber über ihre Ehefrauen weiß man eigentlich so gut wie gar nichts. Dabei haben sie mit ihrem Mut und ihrer absoluten Loyalität gegenüber ihren Ehemännern diesen zu ihrem Ruhm verholfen. Dieses Buch behandelt die Lebensgeschichten von Jo Peary, Eleanor Anne Franklin, Jane Franklin, Emily Shackleton, Kathleen Scott und Marie Herbert.
Jo Peary lebte den Traum einer „vollkommenen“ Polarfrau. Sie begleitete ihren Mann mehrere Male in die Arktis, brachte ihr erstes Kind dort zur Welt und lebte und litt ständig im Schatten ihres charismatischen, besessenen Partners. Sie organisierte eine Rettungsaktion als ihr Mann krank wurde und in höchste Gefahr geriet.
Eleanor Anne Franklin liebte ihren Polarforscher über alles, musste aber sehr früh sterben. Ihre Nachfolgerin, Jane Franklin, war eine sehr abenteuerlustige Frau. In der Zeit um 1850 war es absolut unschicklich für eine Frau, alleine auf große Reisen zu gehen. Jane tat es mit Begeisterung. In Sir John Franklin fand sie den abenteuerlichen Geist, der sie selbst bewegte. Zeitlebens unterstützte sie ihn in allem, was er unternahm. Sie nahm ihm unliebsame Tätigkeiten ab und hatte sehr großen Einfluss auf all seine Aktivitäten.