dnf logo neu 64

Deutsch-Norwegische Freundschaftsgesellschaft e.V.

  • 800_Borgund-01.jpg
  • 800_Leardalstunnel.jpg
  • 800_Oslo-Holmenkollen-01.jpg
  • 800_Oslo-Oper-01.jpg
  • 800_Roeros-01.jpg
  • landscape-4389957_800.jpg
  • lofoten-4827611_800.jpg
  • norway-island-2075449_800.jpg
  • oslo-338255_800.jpg
  • oslo-900327_800.jpg
  • oslo-957396_800.jpg
  • oslo-957743_800.jpg

Grund - KrakenkindKrakenkind

Kriminalkommissarin Sanna Berling ist auf dem Sprung, nach Gotland zu ihrem Freund zu ziehen. Doch in dem kleinen Ort Augu kommt es zu einem schweren Verbrechen welches sie davon abhält. Eine Frau wird schwer misshandelt und vergewaltigt, ihr kleiner Hund brutal getötet. In Augu geht seitdem die Angst um. Kommt der Täter aus dem Ort? Oder ist es jemand aus der Häuschensiedlung, wo die Emigranten untergebracht sind?
Sanna arbeitet mit ihrer schwer kranken Kollegin Borghild zusammen. Sie ermitteln in alle Richtungen. Auch der Kollege Theis ist an der Suche beteiligt.
Lilly Andersson, das Opfer, ist schwer traumatisiert. Überall sieht sie Gefahr, meint beobachtet zu werden. Die junge Sanitäterin, die Lilly zuerst behandelt hat, kümmert sich um sie. Eigentlich ist das nicht ihr Job, sie hat selbst genug Probleme mit ihrem Freund, aber irgendwie fühlt sie sich verantwortlich. Dann gibt es noch die junge Rebecka, die auf dem Pferdehof arbeitet und sich mit einem der Flüchtlingsmädchen anfreundet. Dieses Mädchen ist irgendwie seltsam, Rebecka kann es nicht einordnen. Noch bevor die Polizisten irgendwie weiter gekommen sind, gibt es ein neues Verbrechen, ein neues Opfer und einen Selbstmord (der auch ein Mord sein könnte). Und alles hängt irgendwie zusammen. Nur wie können die Fäden entwirrt werden?

Die Geschichte ist spannend, aber in berichtsmäßigem Stil geschrieben. Offensichtlich gibt es in diesem kleinen Ort keinen Anwohner, einschließlich der Polizisten, der „normal“ ist. Jeder einzelne ist psychisch auffällig, traumatisiert oder lebt in zerstörten Familienverhältnissen. Über das alles wird berichtet und macht den Krimi recht unübersichtlich – und dadurch auch sehr bedrückend.

Maria Grund arbeitete als Drehbuchautorin in London und New York und lebt heute auf der schwedischen Insel Gotland. Ihr großes Thriller-Debüt »Fuchsmädchen« wurde für den Crimetime Award nominiert sowie von der Swedish Academy of Crime Fiction als bestes Debüt des Jahres ausgezeichnet. Ferner gibt es noch die Titel: „Fuchsmädchen“ und „Rotwild“. Zum letzteren finden Sie auch eine Rezension in der „Nordischen Bücherwelt“

Rezension: Angelika Steinhäuser

Maria Grund
Krakenkind
Thriller
Aus dem Schwedischen von Sabine Thiele
Titel des schwedischen Originals: „Dödsdansen“
Penguin Verlag i.d. Verlagsgruppe Penguin Random House GmbH München 2026, 399 Seiten
Buch: ISBN 978-3-328-11129-0
Preis: € 16,00

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.