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Foto: (c) Renate von Rüden
Vorstand 2025, Jürgen Teske und Claus Schönberger fehlen
Mitgliederversammlung 2025 in Bremen
Die Mitgliederversammlung 2025 der Deutsch-Norwegischen Freundschaftsgesellschaft e.V. war bei der Regionalgruppe Bremen/nordwestliches Niedersachsen zu Gast. Nach einem Einwand des Registergerichts bei der Eintragung der, im vergangenen Jahr beschlossenen, Neufassung der Satzung, war ein besonders wichtiger Tagesordnungspunkt die Abstimmung über die jetzt angepasste Neufassung. Diese wurde von den Mitgliedern einstimmig beschlossen. Damit wurde ein wichtiger Schritt zur Fortsetzung der Vereinsarbeit vollzogen.
Auch die Vorstandswahlen verliefen ohne Gegenstimmen, sodass alle bisherigen Mitglieder in
ihren Ämtern bestätigt wurden. Der Vorstand setzt sich weiterhin aus Ralf Warnecke als 1. Vorsitzendem, Klaus Hofmann als 2. Vorsitzendem, Barbara Teske als Kassenwartin sowie Brigitte Warnecke-Schaer, Jürgen Teske und Claus Schönberger als Beisitzer zusammen.
Ein feierlicher Höhepunkt der Versammlung war die Verleihung der Goldenen DNF-Ehrennadel. Für ihre langjährigen Verdienste um die Gesellschaft wurden Renate von Rüden, Peter von Rüden, Karsten Siemer, Gerhard Ahrens und Bernd Fitze-Frank ausgezeichnet.
Ein besonderer Dank gilt Renate von Rüden sowie der Regionalgruppe Bremen/nordwestliches Niedersachsen, als Gastgeber dieser Mitgliederversammlung.
Musikalisch eingerahmt wurde die Veranstaltung von Claudia Meier, die mit ihrer Hardanger-Fiedel und ausgewählten Illustrationen für eine stimmungsvolle Verbindung zwischen Deutschland und Norwegen sorgte.
Allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden danke ich herzlich für die Unterstützung und das Miteinander und wünsche ein gutes, gesundes neues Jahr – mit vielen neuen deutschnorwegischen Begegnungen.
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Norwegen hat eine alternde Bevölkerung, zu der zunehmend auch Einwanderer gehören.
Die Zahl der Einwanderer über 55 ist in den letzten 25 Jahren stark gestiegen. Somit ist derzeit jeder zehnte ein oder
eine Senioren/in mit Einwanderer-Hintergrund.
Historische Einwanderungsmuster erklären, dass viele noch relativ jung sind, doch die Entwicklung deutet auf eine deutlich
vielfältigere ältere Bevölkerung in den kommenden Jahren hin. Bevölkerungsprognosen zufolge werden Einwanderer
bis 2060 28 Prozent aller Senioren in Norwegen ausmachen.
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Krankheitsbedingte Fehlzeiten nehmen in Norwegen stärker zu als in den Nachbarländern
Norwegen weist seit mehreren Jahren höhere Krankheitsausfallraten bei den Beschäftigten auf als die Nachbarländer. In den letzten Jahren hat sich die Lücke noch weiter vergrößert, da die Abwesenheitsrate in Norwegen zunahm, während sie in allen Vergleichsländern, außer Deutschland und der Schweiz, sank.
Einer Erhebung zufolge ist die Zahl der Fehlzeiten in Norwegen stetig gestiegen, von 3,5 % im Jahre 2014 auf 4,6 % im Jahre 2024.
In den meisten anderen Ländern lag die Zahl im gleichen Zeitraum deutlich niedriger, nämlich zwischen 1,8 und 3,2 Prozent. Die Schweiz weist die niedrigste Krankenstandsquote (1,8 %) auf, während Deutschland im Vergleich zu den anderen Ländern die höchste (3,2 %) aufweist.
Aus der Internetseite ssb.no , 08.05.2025
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(c) Pixabay
Bei den gewerblichen Beherbergungsbetrieben konnten im Mai dieses Jahres 3,1 Millionen Übernachtungen verzeichnet werden.
Das entspricht einem Plus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Nie zuvor hat das Statistische Bundesamt Norwegens (ssb.no) im Monat Mai mehr Übernachtungen im eigenen Land zählen können.
Mehr Infos hier: https://www.ssb.no/transport-og-reiseliv/reiseliv/statistikk/overnattingar
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Vorläufige Zahlen zeigen, dass die Treibhausgasemissionen in Norwegen im Jahr 2023 um 4,7 Prozent zurückgegangen sind. Der Straßenverkehr, die Industrie sowie die Öl- und Gasförderung trugen am meisten zum Rückgang bei.
Autorin: Mona Irene Andersen Engedal, ssb.no
Derzeit zeigen die Statistiken zu Emissionen in der Luft, dass die Treibhausgasemissionen in Norwegen um 2,3 Millionen Tonnen niedriger waren als im Jahr 2022 und bei 46,6 Millionen Tonnen im Jahr 2023 lagen.
Mit einem Rückgang um 9,1 Prozent seit 1990 lagen die vom Menschen verursachten Emissionen in Norwegen auf dem niedrigsten Stand in diesem Zeitraum.
Klimamaßnahmen im Straßenverkehr und bei der Öl- und Gasförderung sowie eine geringere Aktivität in der Industrie haben zum Rückgang beigetragen.
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Kirche von Moster (c) Wikipedia
1.000 Jahre Christentum in Norwegen
In der Zeit vom 28.05. bis zum 02.06.2024 feiert die norwegische Kirche ihr 1.000jähriges Bestehen.
Mit einem großen Volksfest und vielfältigem Programm wird dem Jahre 995 gedacht, in dem Olav Tryvason nach einer Reise über die Nordsee in Moster anlandete, um König von Norwegen zu werden. Hier hielt er eine Messe ab und ließ an gleicher Stelle eine Kirche erbauen. Im Jahre 1024 dann hielten Olav (der Heilige) und sein Bischof ein Ting, also eine Versammlung, ab. Wahrscheinlich ist diese Kirche die älteste Norwegens.
Zu diesen Feierlichkeiten werden sowohl das Kronprinzenpaar sowie Staatsminister Jonas Gahr Støre und Stortingspräsident Masud Gharahkhani erwartet.
Hier erfahren Sie mehr https://mosteramfi.no/de/historisches-moster
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Start der Lesereise durch Deutschland in Bremen
Der Norwegische Autor Edvard Hoem kommt auf Einladung der Deutsch-Norwegischen Freundschaftsgesellschaft e. V. nach Deutschland.
Er wird an sechs Standorten aus seinem Buch "Der Geigenbauer" lesen und auch die persönlichen Hintergründe zu diesem Buch erläutern.
Gestern fand in Bremen die Auftaktveranstaltung mit einer Lesung im Wall-Saal der Stadtbibliothek Bremen statt.
Dank umfangreicher Vorankündigungen war die Lesung sehr gut besucht.
Die Leiterin der Regionalgruppe Bremen/NwN, Renate von Rüden, hat diesen Abend mit einleitenden Worten eröffnet.
Honorarkonsul Hans-Christian Specht richtete Grußworte an die anwesenden Gäste aus Bremen, Umgebung und Norwegen.
Die Moderation übernahm der Medienwissenschaftler und Historiker Prof. Dr. Peter von Rüden.
In seinen einleitenden Worten erinnerte Peter von Rüden an die Besetzung Norwegens genau von 84 Jahren, am 9. April 1940.
Damals wurden viele kulturelle Beziehungen zerstört.
Dieser Abend zeigt, dass die kulturellen Beziehungen inzwischen wieder durch "Brückenbauer" wie Edvard Hoem gewachsen sind.
Im Zwiegespräch zwischen Peter von Rüden und Edvard Hoem wurden auch die persönlichen Beweggründe für die Romane, "Der Geigenbauer, die Hebamme und der Heumacher" dargelegt.
Im Verlauf des Abends lasen Edvard Hoem und Frau Antje Subey-Cramer, Übersetzerin von Hoems Romanen ins Deutsche, mehrere Passagen aus "Der Geigenbauer" vor.
Dass die Lesung die Zuhörer begeistert hat, konnte man am anhaltenden Applaus erkennen.
Die Buchhandlung Storm aus Bremen, hielt für interessierte Zuhörer die drei oben genannten Bücher Hoems zum Erwerb bereit, welche vom Autor anschließend auf Wunsch signiert wurden.
Heute, am Mittwoch, 10.09.24 findet in Cuxhaven in der Stadtbibliothek eine weitere Lesung mit Edvard Hoem statt.
Stadtbibliothek, Kapitän-Alexander-Straße 1, 27472 Cuxhaven, Tel.: 04721/70070-800,

Honorarkonsul Hans-Christian Specht

v.l.n.r. Antje Subey-Cramer, Peter v. Rüden, Edvard Hoem

Übersetzerin Antje Subey-Cramer

Edvard Hoem

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Der Anteil weiblicher Bürgermeister hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Nach der letzten Kommunalwahl im Jahr 2023 sind nun fast 37 Prozent der Bürgermeister des Landes Frauen, ein Anstieg von 1,3 Prozentpunkten gegenüber der vorherigen Kommunalwahl.
Der Frauenanteil in den Gemeinderäten beträgt nun 40,7 Prozent, eine Verbesserung um sehr bescheidene 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren. Mittlerweile gibt es nur noch 8 von 357 Gemeinde- und Stadträten, in denen der Frauenanteil unter 25 Prozent liegt. Der niedrigste Frauenanteil liegt bei 23 Prozent.
- In 38 Gemeinderäten sind Frauen in der Mehrheit, während es nur etwa 10 Gemeinderäte gibt, in denen der Männeranteil unter 45 Prozent liegt, sagt Terje Risberg, leitende Beraterin bei Statistics Norway.
Bei den Vorsitzenden liegt der Frauenanteil mit 44 Prozent auf dem gleichen Niveau wie in der Vorperiode.
Quelle: ssb.no
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Wohnkosten in Norwegen sind kräftig gestiegen
Seit dem Nullzinsniveau im Jahr 2021 sind die Wohnkosten für Eigenheimbesitzer um 45 Prozent gestiegen. Die Zinsaufwendungen haben sich im Durchschnitt innerhalb von zwei Jahren verdoppelt, sodass der Anstieg bei Eigenheimbesitzern mit höheren Hypotheken besonders groß ist. Für die Mieter waren die Mieten relativ stabil.
Ungefähr drei von vier norwegischen Haushalten besitzen ein Eigenheim. Da der Leitzins im Jahr 2021 bei null Prozent lag, ist der Zinssatz für Hypotheken parallel zu den Leitzinserhöhungen gestiegen. Der Zinssatz für Hypotheken ist ein wichtiger Faktor für die gesamten Wohnausgaben von Eigenheimen. Die Zahlen einer Umfrage zeigen, wie stark die Wohnausgaben von Eigenheimen in diesem Zeitraum gestiegen sind.
Die jährliche Gesamtsumme für Eigentümer belief sich im Jahr 2021 auf 154.700 NOK verglichen mit 176.000 NOK im Jahr 2023. Dies entspricht einer Steigerung von 14 Prozent. Wenn wir auf monatliche Kosten umrechnen, sind sie von 12.900 im Jahr 2021 auf 14.700 im Jahr 2023 gestiegen. Dies ist jedoch ein Durchschnitt für alle Eigentümer, und es gibt große Unterschiede bei den Ausgaben, die unter anderem davon abhängen, ob und in welcher Höhe und zu welchem Zinssatz eine Hypothek aufgenommen wird.
Im Durchschnitt zahlen Eigentümer im Jahr 2023 insgesamt 45 Prozent mehr an den gesamten Wohnkosten als im Jahr 2021.
Quelle: ssb.no
