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Abgesehen von kleineren, letztendlich folgenlos gebliebenen Scharmützeln in der Zeit zwischen Erlassen des norwegischen Grundgesetzes 1814 und der Loslösung Norwegens von Schweden 1905 lebten die beiden Länder ziemlich friedlich nebeneinander her. Das war vorher in der Vergangenheit aber nicht immer so.

Bereits 1914, 10 Jahre nach den letzten ernsthaften militärischen Auseinandersetzungen der beiden Länder, entstand in der norwegischen und der schwedischen Friedensbewegung der Gedanke, gemeinsam ein Mahnmal für den Frieden zu errichten.
So wurde nach sorgfältiger Planung ein Monument aus weißem Granit an der Grenze zwischen Norwegen (in Hedmark) und Schweden (in Värmland) errichtet. Darum herum entstand auf einem ca. 6 Hektar großen Gelände, die „skandinavische Friedensrepublik Morokulien“. Ihr Name leitet sich ab von den beiden Wörtern „moro“ (norwegisch) und „kul“ (schwedisch), die jeweils „Spaß“ bedeuten. Das Gebiet unterliegt norwegischen und schwedischen Gesetzen.
Morokulien bietet für Gäste eine attraktive Infrastruktur an, über die man am dortigen Info-Center ausführlich Auskunft bekommt: Es gibt u.a. Campingplätze, eine Freilichtbühne, eine Amateurfunkstation, ein Postamt mit einem eigenen Poststempel; die Kapelle steht sowohl auf norwegischem Grund (Glockenturm) als auch auf schwedischem.
Bezahlt werden kann in norwegischer oder schwedischer Währung.