Houm - Luegen schmeckt wie Knaeckebrot

Lügen schmeckt wie Knäckebrot

Es ist ein schweres Alter – und ein entwaffnend ehrliches Mädchen, zumindest dem Leser gegenüber. In der neuen Klasse jedoch lässt sich Vilde, die Hauptfigur der Geschichte, zum Aufschneiden verführen. Ihr Vater lebe in Afrika und kümmere sich um bedrohte Tiger, das ist der Schluss ihres Referates, dass sie über Botswana hält. Und von Anfang an ist man Teil ihrer Gedanken und Empfindungen und bekommt mit, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Aber ihre Gefühle sind echt und ihr Papa, den sie schmerzlich vermisst, stärkt ihr auch auf die Distanz den Rücken.
Die Ich-Erzählung holt den Leser ganz nah ran an die Geschehnisse in der Schule, die echten und vermeintlichen Freunde und Freundinnen, an den Spaß am Schreiben und die ersten Erfolge damit, aber auch an die Verletzungen und den Umgang mit Schuldgefühlen sowie das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch.