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Bereits im Jahr 1978 wurde in Norwegen das Gleichstellungsgesetz verabschiedet, heute wird es zu den Ländern mit der am weitesten gehenden Gleichstellung von Mann und Frau gerechnet.
Aber immer noch gibt es im öffentlichen Leben große Unterschiede zwischen den Geschlechtern:

 

Gleichberechtigung 800

 

(c) Pixabay

Frauen verdienen 30% weniger als Männer. Frauen sind im Arbeitsleben in Spitzenpositionen unterrepräsentiert: Nur eine Person von vier „ganz oben“ ist weiblich, acht von zehn an Verwaltungsspitzen sind männlich. 

„Touristen sind Terroristen“ steht an der Wand einer Fußgängerunterführung in Wien. Tourismus ist in unserer Zeit ein Massenphänomen. Das bekommt auch Norwegen zu spüren.
Nur als Beispiel die Trolltunga: Im Jahr 2010 wagten sich 800 Menschen auf diesen herausfordernden Aufstieg mit 900 m Höhendifferenz, im Jahr 2017 waren es einhundert Mal so viele. Jeder zweite Service-Betrieb im Sørfjord heißt heute irgendetwas mit „Trolltunga“. Aber: 2017 mussten unzählige Rettungsaktionen für ausländische Touristen in Alltagschuhen und unpassender Kleidung durchgeführt werden, jetzt kontrollieren „Bergwächter“ die Wanderer unterwegs.

 

Trolltunga 800

 

(c) Pixabay

Abgesehen von kleineren, letztendlich folgenlos gebliebenen Scharmützeln in der Zeit zwischen Erlassen des norwegischen Grundgesetzes 1814 und der Loslösung Norwegens von Schweden 1905 lebten die beiden Länder ziemlich friedlich nebeneinander her. Das war vorher in der Vergangenheit aber nicht immer so.

Die norwegische Sprache kennt in der Kommunikation zwischen verschiedenen Personen keinen Unterschied, ob diese sich gut, wenig oder überhaupt nicht kennen, ob sie in einem hierarchischen Verhältnis zu einander stehen oder auf der gleichen gesellschaftlichen Ebene: Alle (außer dem König) werden mit „du“ angeredet. Die bei uns übliche Unterscheidung zwischen „du“ und „Sie“ als Anrede bestimmt das Zusammenleben in einer Gemeinschaft mehr als es oberflächlich erscheint:

 

Gesellschaft 800

(c) Pixabay

Die Reihenfolge der Buchstaben im lateinischen Alphabet kommt ursprünglich aus dem Griechischen (das diese selbst aus noch älteren semitischen Alphabeten übernommen hat). Verschiedene europäische Sprachen versuchten im Lauf der Zeit, spezielle Zeichen für noch nicht darin vorkommende Laute der eigenen Sprache in das vorhandene Alphabet zu integrieren. Dabei gab es zwei Vorgehensweisen: Entweder wurde das „neue“ Zeichen dort eingefügt, wo sich bereits ein ähnlicher Laut befunden hat (z.B. das J nach dem I oder das W nach dem V), oder es wurde am Schluss angehängt (schon bei den Römern: Y und Z, um griechische Wörter richtig schreiben zu können).

Skandinavische Buchstaben

(c) Klaus Hofmann

Schiffe, die in einem Hafen liegen, müssen während dieser Zeit im Allgemeinen ihre Motoren laufen lassen, um ihre Aggregate mit bordeigenem Strom zu versorgen. Die Abgase dieser Schiffsdieselmotoren führen zu nicht unerheblichen Luftverunreinigungen im Hafengebiet.
Am Dienstag, 8. Januar 2019, wurde in Oslo-Vippetangen, wo die Fähren von Stena Line und DFDS aus Dänemark anlaufen, eine neue Anlage für Landstrom für Schiffe eingeweiht. Die offizielle Eröffnung wurde von Stadträten und dem Hafendirektor vorgenommen. Somit können jetzt alle Schiffe der regelmäßigen Auslandsruten während der Liegezeit in Oslo an Strom an Land ankoppeln.

Fähre Stena Line 800

(c) Pixabay