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Virus unter Mikroskop
(c) Pixabay

 

Bis 4. April gab es in Norwegen mehr als 5500 Personen mit nachgewiesener Corona-Infektion, mehr als 300 davon befinden sich im Krankenhaus, mehr als 100 auf einer Intensivstation und werden beatmet. Bisher gab es 71 Corona-Todesfälle.

Die ersten aufgetretenen Krankheitsfälle ließen sich auf aus Ischgl/Tirol zurückgekehrte Urlauber zurückführen, sie machen 14% aller Infizierten aus. 5% der Ansteckungsfälle haben ihren Ursprung in Spanien, 4% in Italien. Mittlerweile sind aber die meisten Betroffenen in Norwegen selbst angesteckt worden.

Auffällig in der Statistik ist, dass über 800 Infizierte nicht in Norwegen geborene Personen sind, von denen über 200 aus Somalia stammen. Es wird angenommen, dass dieser Personenkreis nicht ausreichend über die Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Ansteckungen Bescheid weiß. Deshalb wurden diese Informationen jetzt in 42 Sprachen übersetzt und verbreitet.

Zur Zeit gelten in dem Land strenge Ausgangsregeln, Kindergärten, Schulen, Universitäten sind geschlossen. Auf großes Unverständnis unter der Bevölkerung stößt das Verbot, auf die eigene Hütte zu fahren, wenn sie außerhalb der eigenen Kommune liegt. Ostern zu Hause – für Norweger undenkbar!

Weitere ungewohnte Einschränkungen wird es am 8. Mai zur Feier des Freiheits- und Veteranentages und am Nationalfeiertag am 17. Mai geben.